Vorstellung des neuen Routers durch die Telekom

Wierszokleta

Mit Glasfaseranschlüsse sind viel höhere Geschwindigkeiten als Kabel oder DSL möglich. Die Telekom hat für ihre Kunden nun einen Router vorgestellt, welcher sich für die Glasfaser eignen soll.

Jetzt bietet die Telekom den neuen Router Speedport Smart 4 Plus an. Dieses Gerät ist für die Kunden ideal, welche Zugang zum neuartigen Glasfasernetz der Telekom haben. Das Telekommunikationsunternehmen hatte erst am Montag in den News Schweiz verkündet, dass bis zum Jahr 2030 jeder Haushalt in Deutschland zu Glasfaser einen unmittelbaren Zugang haben sollen.

Speedport Smart 4 Plus verfügt über ein eingebautes Glasfasermodem. Hier besteht die Möglichkeit, es direkt an Glasfaser anzuschließen, so die Telekom laut einer Pressemeldung. Außerdem geht es um den ersten Router, der über ein OLED-Display verfügt. So können Nutzer Informationen zu dem Gerät und dem Anschluss abrufen. Auch soll der Speedport Meshfähig und zudem die neuartige WLAN-Technologie Wi-Fi 6 enthalten.

Kunden ist es möglich, den neuen Speedport-Router einmalig für ungefähr 220 Euro zu kaufen oder für circa sieben Euro pro Monat zu mieten.

 

Was Glasfaser kann

Glasfaser macht Downloadgeschwindigkeiten von einigen Gigabits pro Sekunde möglich. Bei DSL hingegen können Nutzer auf Surfgeschwindigkeiten bis zu 16 Megabit je Sekunde zugreifen. Durch VDSL oder sogenannten Vectoring kann das Ganze auf maximal 250 Megabits pro Sekunde erhöht werden.

Wer zu Glasfaser keinen Zugang hat, dem ist es auch möglich, mithilfe von Kabelinternet Gigabit-Geschwindigkeiten zu erreichen. Mit derartigen Angeboten wirbt etwa der Telekom-Wettbewerber Vodafone.

Zwar hat die Telekom in den letzten Jahren den Glasfaserausbau vorangetrieben, jedoch wurden damit bislang insbesondere die Verteilerkästen versorgt, die sich auf den Fußgängerwegen befinden. Jedoch setzte die Telekom bei der letzten Meile zu den Kunden speziell auf VDSL-Technik, welche über die klassischen Telefondrähte läuft und keinerlei Geschwindigkeiten von mindestens einem pro Sekunde ermöglicht. Immer wieder stand diese Geschäftspolitik im Mittelpunkt der Kritik. Allerdings sollen die Glasfaseranschlüsse in Zukunft öfter bis ins Büro oder in die Wohnung reichen.